Kinderbücher

Miteinander-Bücher

Lina und der Albatros

von Silke Ottow

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Lina hat ein eigenes Buch. Nicht irgendein Buch. Nein, sondern eins, in dem sie selbst vorkommt. Es heißt „Lina und der Albatros“ und auf dem Titelbild sind Lina, Erwin, Teddy und die beiden Albatrosküken Albi und Klara abgebildet. Und natürlich die Albatrosinsel. Klar, denn das Buch handelt von allem, was Lina über das Leben von Wanderalbatrossen gelernt hat. Also davon, wie Wanderalbatrosse aufwachsen und wie schwer es für Mama und Papa ist, ihr Küken zu ernähren und groß zu ziehen. Das Albatrosküken Albi ist Hauptvogel in ihrem Buch. Hautvogel ist so etwas wie Hauptperson, nur für Vögel eben, hat Erwin gesagt. Und Klara ist Albis Freundin. Ach ja, und Erwin ist ein Büchermännchen. Außerdem handelt das Buch von Lina und ihrer Tagesmama Robert und all den Experimenten, die Lina mit Robert gemacht hat, damit sie auch wirklich alles verstand, was sie auf der Albatrosinsel gesehen hat. Und Mama und Papa kamen natürlich auch in dem Buch vor.

„Lina und der Albatros“ ist eine Geschichte über Albatrosse in ihrem natürlichen Lebensraum und die faszinierenden „Ideen“ der Natur, die die Tiere zu Höchstleistungen bringen und ihnen das Überleben sichern. Dazu gibt es anschauliche Erklärungen, Extras und Experimente, die das Verständnis der Kinder für das Gelesene unterstützen.

Den Lese-experimentier-und-ausprobier-Rhythmus geben die Kinder vor. Sie können erst lesen, dann ausprobieren, erst ausprobieren, dann lesen oder das Lesen zum Ausprobieren unterbrechen. Die Vorlieben werden hier sicherlich von Kind zu Kind und vielleicht ja auch von Mal zu Mal verschieden sein.

Ein Miteinander-Buch

Lina und der Albatros ist ein Miteinander-Buch. Es ist eine Einladung an die Kinder und ihre Vor- und Mitleser zum gemeinsamen Ergründen, Erkunden, Erfahren.

Lina und der Albatros ist als eBook und Print-Ausgabe bei Amazon sowie als Print-Ausgabe zusätzlich im Buchhandel erhältlich.

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Das Mädchen aus dem Mittelalter

von Paula Schabehorn

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Ein Jugendroman über eine Liebe in dunkler Vergangenheit …

Mathilda, die Tochter des Silberschmieds von Cochem, verliebt sich in den Gewürzhändler Cornelius. Doch ihre Liebe ist bedroht, denn Rochus Behaim, reichster Mann der Stadt, will Mathilda ebenfalls heiraten. Und er scheut vor keinem Verbrechen zurück, um seinen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Um ihren Kopf zu retten, müssen Cornelius und Mathilda schließlich sogar aus der Stadt fliehen. Doch es lauert noch eine weitere, ebenso große Gefahr auf die beiden. Denn überall im Land brennen die Scheiterhaufen… Fünfhundert Jahre später verbringt Pia ihre Ferien bei ihrer Tante an der Mosel und erfährt von Mathildas Schicksal. Gemeinsam mit ihren Freunden löst sie ein altes Geheimnis.

Hier werden Mittelalter und Gegenwart in zwei Erzählsträngen miteinander verwoben. Schöne Beschreibungen des mittlelalterlichen Alltags.

Leseprobe:

„Eine kräftige Hand umfasste Mathilda und schüttelte sie so heftig, dass die Schlüssel, die aufgereiht an einem Bund an ihrer Schürze hingen, laut aneinander klirrten. Wein schwappte aus dem Krug auf den Boden. Erschrocken stellte Mathilda das Gefäß auf den Tisch zurück und drehte sich um. Sie blickte in die Augen eines wilden Burschen mit hellen Haaren und einer riesigen Narbe auf der Stirn. Mathilda hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Wahrscheinlich gehörte er zu dem fahrenden Volk, das an Festtagen gewöhnlich die Stadt überschwemmte. Der Bursche schien noch jung zu sein. Seine Kleidung verriet, dass er schon bessere Tage gesehen hatte. Unter all dem Dreck und den Löchern erkannte man immer noch die Kleidung eines Bürgers. Mathilda versuchte sich mit Gewalt aus seinem Griff loszureißen. Doch der Mann fasste nur noch derber zu. Mathilda fing an zu zittern. Der Bursche kam mit seinem Kopf jetzt ganz nah an sie heran. Sein Atem roch nach dem vielen Wein, den er wohl schon seit Stunden in sich hineinschüttete. Seine Augen glänzten in der Dunkelheit.

„Nun, Kleine, wie wär’s mit uns beiden?“ Sein Lachen klang blechern und Mathilda lief es eiskalt den Rücken hinunter. Verzweifelt schaute sie sich in der Wirtsstube nach Hilfe um.
„Lass sofort das Mädchen los!“
Ein großer schwarzhaariger Mann war zwischen die beiden getreten. Mathilda vermochte nicht zu sagen, aus welcher Ecke er so plötzlich gekommen war. Mit hartem Griff packte er den Burschen und hielt ihn fest. Bei der heftigen Bewegung öffnete sich der Mantel des Schwarzhaarigen und ließ den Blick auf seinen mit Zaddeln verzierten Rock frei. In seinem Gürtel steckte neben der Geldbörse ein gewaltiger Dolch.“

Als eBook und Taschenbuch bei Amazon erhältlich

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Als Lilofee die Zeit anhielt

von Paula Schabehorn

Lilofee November 2015

… eine fast alltägliche Fantasy-Geschichte für kleine und große Schwestern

Große Schwestern können schrecklich nerven. Ganz besonders Pauline. Tonia kann ein Lied davon singen, denn immer weiß Pauline alles besser. Wie gut, dass Tonia beim Malen den ganzen Ärger mit Pauline vergisst. Bis eines Tages Tonias Bilder lebendig werden. Warum ist plötzlich die Tanne umgekippt und vom Sturm völlig zerfetzt? Außerdem sind darauf jetzt zwei kleine Wichtel mit roten Mützen zu sehen, genau wie in Tonias Wichtelspiel. Dabei hat Tonia die rote Pastellkreide gar nicht aus der Schachtel genommen. Selbst Pauline kann ihr diesmal keinen Streich gespielt haben. Und dann träumt Tonia sogar von Wichteln: Von den Schwestern Lilofee und Baldinchen, die bei einem Liloschlimmen Sturm weit fort von ihrer Tanne geschleudert wurden und jetzt ihre Familie suchen. Dabei treffen sie auf Oma Rumalda. Die alte Wichtelfrau weiht sie in das Geheimnis der blauen Zipfelmütze ein. Ob das die Wichtelmädchen retten kann vor dem bösen Höhlen-Öhm? Tonia spürt, dass die Geschichte kein Traum ist und schon ist sie selbst mitten in einem spannenden Abenteuer.

Als eBook und Taschenbuch bei Amazon erhältlich

Illustration von Kristina Reimann

 

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